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Schon wieder ein neuer Begriff: Inbound Marketing

Sie wissen ja: Wir Marketing-Leute reden schrecklich gerne in englischen Begriffen. Warum eigentlich? Das wäre Thema eines ganz eigenen Newsletters. Heute soll es um Inbound Marketing gehen. Wo Inbound, da auch Outbound, logisch. Immer geht es darum, neue Kunden zu gewinnen. Die Frage ist nur: Wie? Beim Outbound Marketing versuchen Sie, neue Kunden zu gewinnen. Und beim Inbound Marketing werden Sie von neuen Kunden gefunden. Klingt gut? Wie macht man das?

Was genau ist Inbound Marketing?

B2B Inbound Marketing fasst alle online-basierten Aktivitäten zusammen, durch die Webseiten oder Online-Angebote von Unternehmen auffindbar gemacht werden. Das kann beispielsweise über das Internet oder durch Social Media geschehen. Die Denkweise am B2B Inbound Marketing ist ganz einfach: Es lenkt online-Suchende gezielt auf das eigene Angebot und macht sie zu Interessenten und Kunden.

Wie geht das?

Mit einem Spektrum an Online-Aktivitäten, die Nachfrage und Angebot effektiv und zielgerichtet zusammen bringen.
Effektiv funktionieren diese Instrumente dabei nur im intelligenten Zusammenspiel.
Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Anstatt Ihr Marketingbudget für die breite Ansprache einer unpersönlichen Masse von Empfängern zu verschwenden (Streuverlust), werden mit relativ geringem Aufwand die Kunden angesprochen, die – zum Beispiel durch die Eingabe eines relevanten Suchbegriffs bei Google oder den Besuch eines spezifischen Blogs – bereits ihr Interesse an den Produkten Ihres Unternehmens gezeigt haben. Dabei hört Inbound-Marketing nicht auf, wenn der Kunde Ihre Website gefunden hat. Erst durch das Bereitstellen von Produktinformationen und qualitativen Inhalten wird der Webseiten-Besucher vom Angebot Ihres Unternehmens überzeugt. Im nächsten Schritt werden Leads zu generiert, d.h. das Interesse des potenziellen Kunden in eine konkrete Anfrage umzuwandeln. Damit aus diesen Anfragen konkrete Aufträge werden, können nun wieder Outbound-Marketing-Techniken eingesetzt werden, wie Email- oder direkte Telefonansprache. Im Gegensatz zur den unbeliebten Kaltakquise wissen Sie jetzt bereits um das Interesse des potenziellen Kunden und können ihn leichter dazu veranlassen, bei Ihnen zu kaufen.

Inbound-Marketing-Strategien sind besonders für kleine und mittlere Unternehmen interessant, die mit ihrer Produktpalette ein sehr branchenspezifisches Publikum ansprechen. Gerade mittelständische Industrieunternehmen profitieren davon, durch eine strategische Online-Präsenz interessierte Neukunden auf sich aufmerksam machen zu können.
Was unterscheidet nun Inbound Marketing konkret von Outbound Marketing?

  • Inbound Marketing ist interaktiv. Es ermöglicht eine one-to-one Kommunikation (das bedeutet, der Sender der Botschaft hat einen einzigen Empfänger) und zielt auf eine “two-way” Kommunikation mit dem Konsumenten ab. Das müssten Sie bitte noch in deutsch ausdrücken! Outbound Marketing ist eine starre one-to-many Kommunikation (der Sender hat viele, meist völlig anonyme Empfänger seiner Botschaft) in lediglich eine Richtung: Unternehmen > (potenzieller) Kunde – ohne die Möglichkeit einer Rückkoppelung.
  • Beim Inbound Marketing finden Konsumenten IhrUnternehmen (über Social Media, Suchmaschinen oder sonstige Wege im Internet).  Im Outbound Marketing werden Unternehmen über TV-, Radio-Spots, Print-Werbung oder auch Telefonmarketing wahrgenommen.
  • Inbound Marketing versucht, einen Mehrwert durch Bereitstellung von Informationen zu bieten. Dies kann in Form von für die Zielgruppe relevanten und nützlichen Inhalten sein (wie etwa ein Anwendungsfall, eine Video-Schritt-für-Schritt-Anleitung oder das Aufzeigen von generelle Trends einer bestimmten Branche) oder auch in Form von unterhaltsamem (humorvollem) Inhalt. Der Mehrwert des im Rahmen des Outbound Marketing bereitgestellten Inhalts hält sich dagegen meist in Grenzen.
Warum also Inbound Marketing?

Guter Content/Inhalt trägt nachweislich zur Umsatzsteigerung bei. Wer Inbound Marketing ignoriert, verzichtet nicht nur auf Umsatz, sondern verschließt sich außerdem einer Marketing-Disziplin, die immer mehr an Relevanz gewinnt: bei der eigenen Geschäftsführung, dem Wettbewerb und schlussendlich auch bei Google. Inbound Marketing ist erfolgreich, wenn es strukturiert und messbar durchgeführt wird.
Zu beachten sind diese sechs Phasen:

  • Planung
  • Recherche
  • Konzeption
  • Produktion
  • Streuung
  • Analyse

Nur unter Berücksichtigung aller sechs wesentlichen Teilbereiche, werden langfristige Erfolge und wachsende Umsätze mittels Inbound Marketing erzielt.
Haben Sie Ihre Online-Marketing-Aktivitäten im Blick? Wer macht bei Ihnen die Texte, wer kümmert sich um die Webseiten und wer hat die Suchmaschinenoptimierung inne? Bestenfalls gibt es hierfür ein Gesamtkonzept. Wir unterstützen Sie gerne!

Rufen Sie mich einfach an:
+49 7621 16718-0
Nadine Ibarra